Fahrschulwechsel

Meist kommt es zu einem Fahrschulwechsel, wenn die eigenen Erwartungen an die Fahrschule oder den Fahrlehrer nicht erfüllt werden oder auch wenn man mit der eigenen Leistung während der Fahrstunden oder der praktischen Prüfung unzufrieden ist. Ein Wechsel der Fahrschule kann u.U. eine Lösung sein. Die Fakten: Ein Fahrschulwechsel ist problemlos möglich, besonders, wenn die neue Fahrschule im Zuständigkeitsbereich der gleichen Verwaltungsbehörde bzw. Prüforganisation bleibt. Die Fahrschule zu wechseln heißt, der Ausbildungsvertrag mit der alten Fahrschule wird beendet und mit einer anderen Fahrschule neu geschlossen. Daher sollte der alte Ausbildungsvertrag schriftlich gekündigt werden. Die alte Fahrschule ist dazu verpflichtet, den Ausbildungsstand in der sogenannten Ausbildungsbescheinigung zu dokumentieren.

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Fahrschule (AGB)

Eine eventuell bereits bestandene Theorieprüfung behält ihre Gültigkeit. Da mit dem  Grundbetrag die allgemeinen Aufwendungen der Fahrschule sowie die Erteilung des theoretischen Unterrichts sowie evtl. Vorprüfungen abgegolten werden, erhalten Sie unter Umständen noch einen Teil des von Ihnen bereits geleisteten Grundbetrages rückerstattet. Im Detail ist dieser Punkt unter Ziffer 6 in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Fahrschulen (AGB) geregelt. Die meisten Fahrschulen nutzen die Version der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. Informieren Sie sich auch ob die neue Fahrschule einen Grundbetrag bei einem Fahrschulwechsel erhebt. Da das Wohnsitz-Prinzip bei der Führerscheinausbildung gilt, kann es jedoch zu Schwierigkeiten kommen, wenn man in einer Großstadt wohnt, sich aber eine Fahrschule auf dem Lande ausgewählt hat. Offene Rechnungen führen meist zu verzögerter Bearbeitung bei der alten und zu Vorsicht bei der neuen Fahrschule